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Kirchenburg St. Georg in Effeltrich

Die Kirchenburg Effeltrich wurde Ende des 15. Jahrhunderts als Wehrkirche erbaut, nachdem Nürnberger Truppen zweimal den Ort ausgeraubt hatten. Mit der ca. 200 Meter langen Mauer, den vier Türmen und dem Wehrgang an der Südseite hat Effeltrich die am besten erhaltene Kirchenburg in Oberfranken. 

Im Inneren der Kirche sind einige Figuren aus der Hochgotik zu sehen mit einem barocken Hochaltar und einer Rokokokanzel. Der Altarraum bekam 1993 einen Bronzealtar als Lebensbaum gestaltet, daneben im gleichen Stil der Ambo und der Osterleuchter.

Neben der Kirchenburg hat Effeltrich auch die sehenswerten Trachten erhalten, die Ausdruck der Fantasie und Lebensfreude unserer Vorfahren sind. Außer der einfacheren Werktagstracht der Frauen wird die Sonntagstracht gepflegt, und als Steigerung dient die Festtagstracht mit dem hohen Kranz, bzw. den weißen oder roten Kopftüchern. Die Tracht der Männer ist dagegen einfacher, aber auch sehenswert. Auch das Brauchtum ist hier noch sehr lebendig. Am Sonntag vor dem Aschermittwoch wird der Winter ausgetrieben.

Am Ostermontag findet zu Ehren des Kirchenpatrons der Georgi-Ritt statt.
Die Fronleichnamsprozession ist wegen der fränkischen Trachten sehr malerisch.

Erklärung des Namens Georgi-Ritt: Der Patron der Effeltricher Kirchenburg ist der hl. Georg.
Im 4. Jahrhundert erlitt Georg den Martyrertod. Sein Beispiel begeisterte die Menschen, so daß sie sein Leben mit Legenden ausschmückten und so vor dem Vergessen bewahrten. Häufig wird er als Ritter dargestellt, der einem Drachen einen tödlichen Lanzenstoß versetzt, um eine Stadt vor diesem menschenverachtenden Ungeheuer zu retten. Dieser Drachenkampf meint eigentlich den Kampf, den jeder Christ zu bestehen hat mit dem Bösen in der Welt.

Bemerkenswert ist noch die Pflege der fränkischen Volksmusik (Singen und Musizieren zum Advent und zur Passion).