„Gott kann man nicht entdecken.“ Davon ist der österreichische Quantenphysiker Anton Zeilinger überzeugt. „Wäre Gott naturwissenschaftlich nachweisbar, so wäre dies das Ende der Religion“, sagte der Leiter des Wiener Instituts für Experimentalphysik dem Nachrichtenmagazin „Profil“.
In die Kirche zu gehen, wäre dann nicht mehr Ausdruck des Glaubens, sondern „beinhartes Kalkül“.
Die zentrale Frage lautet Zeilinger zufolge: „Wo gibt es in den Naturwissenschaften eine Rolle für Gott, die nicht im Widerspruch zu den Naturgesetzen steht - und nie stehen wird?“
Diese Suche könne nur dort erfolgreich sein, wo es nichts Erklärbares gibt. Dies wären etwa die Naturgesetze selbst. Denn niemand könne die Frage nach dem „Woher“ beantworten; sie seien einfach da. Allein schon, dass die Natur- und auch die Evolutionsgesetze so funktionieren und dass es Leben gibt, empfinde der Physiker als phantastisch.
Gefunden in der Wochenzeitschrift „Christ in der Gegenwart“ Nr. 35/2012, S. 382
"Der erste Trunk aus dem Becher der Naturwissenschaft macht atheistisch;
aber auf dem Grund des Bechers wartet Gott."
Der Hamburger Freizeitforschers Horst W. Opaschowski sieht eine „Renaissance der Familie" eher als eine Wiederkehr der Religion. Die Ergebnisse einer Umfrage von über 2000 Personen sagen,
Persönliche Betroffenheits- und Ergriffenheitsgefühle träten immer häufiger an die Stelle von Religiosität und Ritualen. „Auf der Strecke bleiben beten und Gott danken, Kirchenbesuch und Sonntagsruhe", so der Sozialwissenschaftler.
KNA (2008)
Auf einer Tagung evangelikaler Christen ... hat der Erlanger Religionspädagoge Günther R. Schmidt dafür geworben, dass auch evangelische Christen wieder das Kreuzzeichen pflegen. Die Selbstbekreuzigung sei kein konfessionelles Kennzeichen der Katholiken oder Orthodoxen, sondern ein kurzes, ökumenisches und trinitarisches Gebet. In ein Kreuzzeichen könne man hineinlegen:
Aufgespießt in: Christ in der Gegenwart Nr. 27, 6. 7. 2008 S 290.
Manchmal möchte ich am liebsten zu Gott sagen:
Warum lässt du all das zu:
Hunger und Armut, Ungerechtigkeit und Krieg?
Und warum kannst du nichts dagegen tun?
Aber was mich immer wieder aufhält,
diese Frage zu äußern, ist dies:
Ich fürchte, dass Gott mich genau dasselbe
fragen könnte.
Aus einem Weihnachtsgruß aus Belgien, 2005
„Das Leben ist ein gewaltiges Wunder. Wir nähern uns wissenschaftlich den Erklärungen an, aber eine Frage bleibt doch immer bestehen:
Warum das alles? Hier glaube ich an Gott.“
Gerhard Ertl (deutscher Chemie-Nobelpreisträger im Jahr 2007)
„Es gibt mehr, als wir in der materiellen Welt sehen oder erfassen können:
Da gibt es noch was, ganz sicher sogar.“
Peter Grünberg (deutscher Physik-Nobelpreisträger im Jahr 2007)
Beim Gedenktag zum 60. Jahrestag der Befreiung des KZ´s Auschwitz nahm der Pariser Kardinal Jean-Marie Lustiger als Stellvertreter von Papst Johannes Paul II. an der Zeremonie teil. Bei seiner Rede erwähnte er den Dichter Dostojewski, der einen seiner Helden sagen lässt: "Wenn Gott nicht existiert, können wir alles tun."
Philosoph Voltaire:
„Das Universum bringt mich in Verwirrung; ich kann nicht verstehen, wie ein solches Uhrwerk bestehen kann ohne einen Urmacher.“
(siehe Psalm 23)
Zu dieser Frage schreibt Dr. Manfred Rommel, ehemaliger Oberbürgermeister von Stuttgart und Professor, in der Zeitschrift Christ in der Gegenwart (30/04):
Die "Gelehrten haben herausgefunden, dass jeder Mensch aus 7 mal 10 hoch 27 Atomen besteht, jedes von ihnen am rechten Platz. Rechnet doch mal nach, ob der Zufall das leisten kann."
"Gott wird nicht größer, wenn du ihn verehrst.
Aber du wirst größer und glücklicher, wenn du ihm dienst."
Mehr über den hl. Augustinus unter: www.augustiner.de
Hl. Augustinus, Kirchenlehrer 354 - 430