Einige großartige Tage erlebten die Teilnehmer des Bergwochenendes der Pfarrei St Georg, Effeltrich im Jugendberghaus Walmkogl bei Reit im Winkl. Tatsächlich konnte das Motto „Ein Stück näher am Himmel“ in der wunderbaren Bergwelt und in der frohen Hüttengemeinschaft erspürt werden. Zwei Tageswanderungen führten die Effeltricher und Gaiganzer auf Berggipfel in der Umgebung. Dass Leib und Seele auch zusammengehalten wurden, dafür sorgte als Organisator und Küchenchef Diakon Norbert Naturski mit Ehefrau Suki. Gleich zwei kulinarische Höhepunkte waren angesagt: Das koreanische Spezialitäten-Menü am Samstag und der Hüttenbraten mit fränkische „Klöß“ am Sonntag. Speziell der Seele kamen die spirituellen Impulse für jeden Tag zugute. In der Wort-Gottes-Feier, die Diakon Naturski mit den Teilnehmern hoch auf dem Berg in der Eck-Kapelle feierte, erschloß die Gottesdienstgemeinschaft auf dem Wege des „Bibelteilens“ das Evangelium.
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Daß Feste zum Feiern da sind, bewies der Katholische Frauenbund in St. Georg, Effeltrich, zu seinem 50-jährigen Gründungsfest. Mit dem Festgottesdienst in der Pfarrkirche wurde die Jubiläumsfeier eröffnet. Pfarrer Albert Löhr sprach in seiner Predigt vielfältigen Dank an den Frauenbund und seine Mitglieder aus. Die Pfarrgemeinde sei eine Gemeinschaft der Gemeinschaften und da spiele der Katholische Frauenbund mit seinem sozialen und caritativen Engagement und der gelebten Solidarität eine tragende Rolle. Zum festlichen Charakter des Gottesdienstes trug einerseits der Kirchenchor und in besonderer Weise die Solistin Petra Piccu aus Nürnberg bei, die mit ihrer Stimme den Kirchenraum erfüllte. Zum Festakt im Pfarrhof konnte die Vorstandschaft neben den Mitgliedern zahlreiche Ehrengäste, darunter die Diözesanvorsitzende des Katholischen Frauenbundes, Monika Popp, die Ehrenvorsitzende des Effeltricher Zweigvereins, Rosa Kaul, und dazu Vetreter von Kirche, politischer Gemeinde und den Effeltricher Vereinen begrüßen. In deren Grußbotschaften kam die verdienstvolle Geschichte des Vereins zur Sprache. Nach der Ehrung der beiden noch lebenden Gründungsmitglieder bedankte sich die Diözesanvorsitzende besonders beim fünfköpfigen Vorstandsteam Maria Kotz, Sieglinde Henneberger, Claudia Mehl, Suki Naturski und Sprecherin Brigitte Wagner für den unermüdlichen ehrenamtlichen Einsatz. Im Anschluss an das festliche Abendmenü unterhielt der Effeltricher Liedermacher Hans G. Wilden, instrumental begleitet von Heinz Götz, das froh gestimmte Publikum mit seinen Kompositionen.
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Nur wenige wissen, dass das Fränkische Rom auch Katakomben hat, gemeint ist ein weitverzweigtes Stollensystem, das seit dem 11. Jahrhundert unter dem Bamberger Berggebiet zur Gewinnung von Scheuersand gegraben wurde. Im 17. u. 18. Jahrhundert erfolgte der verstärkte Stollenbau, um auch für Lebensmittel eine gleichmäßige Temperatur zu nutzen. Und tatsächlich hat das Labyrinth von unterirdischen Gängen, oft in drei Etagen, Kühlschrankkälte, d. h. je nach Tiefe 8 bis 5 Grad. Durch die Einlagerung von Eisschollen im Winter konnte man im Sommer die Gänge zur Lagerung des Bieres verwenden. Im 2. Weltkrieg wurde das System ab 1941 als Luftschutzbunker und als Versorgungslager für die Bevölkerung ausgebaut. Zuvor waren Schutzräume für die Behörden eingerichtet worden. Hinzu kamen noch Betriebsverlagerungen für Firmen, die Zulieferer für die Rüstung waren. Die Teilnehmer der Männerwirtschaft erkundeten 2 km des wesentlich längeren Stollensystems, das im Torkretierungsverfahren mit einer Spritzbetonschale abgestützt wird. Dass diese sehr haltbar ist, testete mancher unfreiwillig, wenn er mit dem helmgeschützten Kopf an die manchmal nur 150 cm hohe Decke anstieß. Insgesamt ging es über 270 Stufen bis in 30 Meter Tiefe bis in die Nähe des linken Regnitzarms und schließlich wieder an die Oberfläche oberhalb der Stephanskirche. Nach dieser interessanten Erkundung der Unterwelt konnte keiner der Verlockung des nahen Biergartens wiederstehen. Der Brotzeitteller mit einem frischen Seidla Rauchbier war genau das richtige Mittel um nach so viel Geschichte wieder in die Gegenwart zu finden.
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Effeltrich. Nach Walsdorf-Feigendorf fuhr die Männerwirtschaft, eine Gruppe junger Senioren der Pfarrei St. Georg, um einen Besuch bei dem Hobby-Imker Kager zu machen. Er hat in seinem Garten etliche Stöcke für mehrere Völker mit jeweils um die 50.000 Bienen aufgestellt und betrachtet seine Tätigkeit als einen Beitrag zur Pflege der Natur. Begeisternd stellte er die Tätigkeit des Imkers vor und konnte die Königin des Volkes inmitten der Arbeiterinnen zeigen. Bis zu 2.500 Eier legt diese pro Tag von Mitte Mai bis Mitte Juni. Der Imker schilderte seine Erlebnisse beim Einfangen eines ausgeschwärmten Volkes und erklärte den Schwänzeltanz, der sich am Sonnenstand orientiert und ein Signal für die anderen Bienen darstellt, um zur nächsten Pollen- und Nektarquelle zu finden. Eine solche Orientierungshilfe haben wir Menschen freilich nicht, doch wir besitzen Arme und mit denen winkte Frau Kager die wissensdurstigen Männer herbei zu einer fränkischen Brotzeit, zu der sich – wie es im Hause Kager keine Seltenheit ist – einige Musikanten einfanden, und zünftig aufspielten. Sogar eine Klosterfrau aus Rom zur Zeit auf Heimaturlaub sang mit ihrer glockenreinen Stimme Volkslieder. Waren es jetzt die Bienen oder waren es die schönen Melodien, die den Männern bei der Heimfahrt noch im Kopf summten?
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Auf „Große Fahrt“ gingen die Familien des Frauenkreises: Mit 45 großen und kleinen Teilnehmern startete der Omnibus zu der sonntäglichen Ausflugsfahrt in das südliche Thüringen. Unterwegs feierten die Familien zunächst einen Gottesdienst in der Autobahnkirche Himmelkron. Von dort ging es dann weiter über die Landesgrenze nach Neustadt an der Orla. Lebendige Führungen gaben Gelegenheit die historische Altstadt und die aus dem 15. Jahrhundert stammende Kirche mit ihrer Geschichte kennenzulernen. Saalburg hieß das nächste Ziel. Dort lagen zur Mittagszeit schon die Thüringer Bratwürste auf dem Grill. So gestärkt konnten dann die Schiffsplanken zur Rundfahrt auf dem malerischen Saalestausee betreten werden. Die Rückfahrt zwischen den Höhen des Thüringer- und des Frankenwaldes führte zu einem weiteren Höhepunkt, dem gemütlichen Abendessen in einem Landgasthof bei Lichtenfels. Mit Abendgebet und Segen fasste Diakon Norbert Naturski diesen erfüllten Sonntag vor der Ankunft in Effeltrich zusammen.
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Jesus will sich durch uns der Welt zeigen. Wir sind seine Monstranz.
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Das Fussballspiel in der Vorrunde gegen die Ministranten von St. Martin, Eggolsheim, haben wir leider „knapp“ (9:1) verloren. Damit werden wir beim Finale in Bamberg nicht antreten. Der Stimmung hat das aber keinen Abbruch getan. Unsere Jungs aus St Georg und St. Vitus haben nämlich gut und fair - wie auch die Gegner - gespielt. Herr Pfeffermann hatte unsere Mannschaft gut eingespielt. Die Zuschauer – Fans aus allen Altersgruppen – haben uns engagiert angefeuert. Dafür herzlichen Dank! Die Pizzabrötchen danach wurden mit großem Appetit alle weggeputzt. Den Eggolsheimern haben wir auf den Weg den Wunsch mitgegeben, dass sie unser Dekanat beim Finale in Bamberg gut vertreten sollen. Wir drücken ihnen für den 23.07. alle Daumen.
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