Effeltrich. Man könnte meinen, 3 Bürgermeisterkandidaten für Effeltrich reichen. Bei dem Faschingsausflug des Seniorentreffs nach Neumarkt tauchte in der Bütt plötzlich ein weiterer Bewerber für das begehrte Amt des Gemeindeoberhauptes auf: Pfarrer Albert Löhr von der KP (Katholische Partei). Und großzügig war er gleich mit Versprechen von Freibier für die Großen und Eis für die Kinder als Wahlgeschenke. Die Wahl hat dadurch an Spannung gewonnen. Zuvor beleuchtete Frau Margarete Seuberth die Schöpfungsgeschichte auf humorvolle Weise und erntete herzlichen Applaus. Bei der Fahrt kam auch die Besinnung nicht zu kurz: Die moderne Kirche „Kreuzerhöhung“ und die Stelle des ehemaligen Gefangenenlagers konnten unter der Führung des Neumarkter Bürgermeisters Graf besucht werden. Kirchenpfleger Georg Fischer hatte die abwechslungsreiche Fahrt vorbereitet.
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Der Bürgermeisterkandidat Dr. Hermann Ulm führte im Januar 2008 die Männerwirtschaft auf kulturellen Pfaden durch Kunreuth. Gefördert durch die Europäische Union (LEADER +) sind an markanten Stellen im Ort Hinweise angebracht, die von der Vielfalt der bewegten Geschichte des Ortes berichten. Das Dorf und seine Bewohner im Schatten des Schlosses und der Kirche sind davon geprägt worden. Der Referent konnte das an verschiedenen Stellen auf dem Kulturweg darlegen. Öfters kam am Abend beim Karpfenessen die Anregung, einen solchen Kulturweg auch in Effeltrich anzulegen.
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Bei dem milden Winter 2007/08 hatten die Fosaleggen leichtes Spiel, um ihn zu vertreiben. Weit war der Peitschenknall der Burschen zu hören, als sie die Strohbären zum Ort hinaus trieben. An der Kirchenburg und der Linde machten sie in Effeltrich für einige Tänze halt. Viele Zuschauer verfolgten dieses fränkische Brauchtum. Die Deutung dieses Brauches macht jedoch einige Schwierigkeiten. Besonders in der nationalsozialistischen Zeit reklamierte man solche Bräuche als germanische Überlieferung und sah in den Strohbären die erkaltete Jahreszeit, also den Winter, in den jungen Burschen die Kraft des neuen Frühlings, der mit der Lebensrute knallend die Oberhand gewinnt. Möglich sind aber auch andere Interpretationen. Es könnte sich um ein mittelalterliches Spektakel handeln, bei dem die fürchterliche Pest in der Gestalt der Strohbären vertrieben wird und die Lebenskraft sich dagegen beeindruckend durchsetzt. Vielleicht gibt es auch religiöse Wurzeln. Möglicherweise wurde der Zug am 4. Fastensonntag Laetare veranstaltet, also fern vom Fasching. Der Brauch könnte dann das nahe Osterfest angekündigt haben, an dem der Tod besiegt wird und die Auferstehung neues Leben verheißt. Die wahren Wurzeln dieses Heischebrauches bleiben wohl immer im Dunkeln. Auf jeden Fall verdient dieser urfränkische Brauch jegliche Unterstützung, denn er ist ein Sondererbe unserer Effeltricher Vorfahren, meint Pfr. Albert Löhr
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Auch in Gaiganz besuchten Kinder und Jugendliche die Menschen des Ortes, um die Botschaft von Weihnachten in die Häuser zu tragen. Das Ergebnis der Spendenaktion kommt unserer Patenschule in Nagaland Indien zugute.
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Auch in Effeltrich und Gaiganz besuchten Kinder und Jugendliche die Menschen des Ortes, um die Botschaft von Weihnachten in die Häuser zu tragen.
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