So war es erfreulich, dass sich zu dem Stammpublikum vorwiegend aus Effeltrich und Poxdorf etliche Teilnehmer aus Bräuningshof und Umgebung dazugesellten, so dass die Gruppe auf 47 Personen anstieg. Und keiner wurde enttäuscht. Beeindruckend war die erste Station auf der Kurischen Nehrung mit den Wanderdünen, den Kurenkahnwimpeln und dem Sommerhaus von Thomas Mann. Zurück in Klaipeda sang die Gruppe vor dem Stadtbrunnen mit der Statue des Ännchen von Tharau das bekannte Lied von Simon Dach und Friedrich Silcher. Dann ging die Fahrt nach Süden in die Hauptstadt Litauens zu den sieben Hügeln von Vilnius. Das historische Zentrum der Stadt hat in den Höfen und Gassen sein mittelalterliches Gesicht weitgehend erhalten. Der nächste Höhepunkt war bei Siauliai beim Berg der Kreuze, einem Wallfahrtsort, der Zeugnis gibt vom Leiden der Bevölkerung unter den Zaren bis zu den Kommunisten, aber auch vom tiefen Glauben der Menschen, die zu diesem Berg Tausende von Kreuzen unterschiedlicher Größe gebracht haben. Die Hauptstadt Lettlands Riga dokumentierte Macht und Wohlstand der Hanse. Ganze Häuserzeilen sind im Jugendstil zu bewundern. Das Orgelkonzert im Rigaer Dom zur Mittagspause stellte das Klangbild der riesigen Orgel, gespielt von einer Professorin, vor. Pfarrer Löhr feierte am Sonntag mit der Gruppe bei Pärnu den Gottesdienst, bevor dieser Kur- und Badeort mit dem weißen Sandstrand besichtigt wurde. Kaum zu glauben, dass bei der nächsten Station in Tallinn in Estland die Festungsmauern mehr als 4.500 historischen Baudenkmäler, Türme und Kirchen, Bollwerke und Bastionen mit verträumten Bürgerhäusern umfassen. Mächtig überragt der Domberg mit 50 Meter Höhe die Stadt. Eine riesige Fähre nahm nach der zweitägigen Besichtigung Tallinns die Gruppe mit dem Bus auf, um in der Nacht nach Stockholm zu fahren. Das Buffet an Bord war der kulinarische Höhepunkt der Reise. Nach der Führung durch Stockholm ging es über die Öresundbrücke in die letzte Hauptstadt: Kopenhagen. Die kleine Meerjungfrau aus dem Märchen von H. C. Andersen verabschiedete die Gruppe für die Heimfahrt.
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Unter den frohen Klängen des Musikvereins zog Weihbischof Werner Radspieler in das Gotteshaus St. Georg ein, wo ihn 75 Firmbewerber mit den Paten und Angehörige er-warteten. Nach der Begrüßung durch zwei Firmbewerber und Pfarrer Löhr erinnerte der Weihbischof an die Bedeutung des Hl. Geistes und zeigte seine Wirkung im manchmal eintö-nigen Alltag auf. Dabei verstand der Prediger es, die jungen Leute packend anzusprechen. Bei der Spendung der Firmung mit Chrisam wandte er sich jedem persönlich zu und verband die Salbung auf die Stirn mit guten Wünschen für die Zukunft. Die rhythmischen Lieder der Ju-gendband und die festliche Orgelmusik rundeten den schönen Gottesdienst ab. Bei der Kol-lekte für die Seelsorge in der Diaspora spendeten die Teilnehmer 1.130 Euro. Der Weihbi-schof bedankte sich herzlich für die Gabe. Anschließend hatte der Pfarrgemeinderat einen Empfang für die Gottesdienstteilnehmer vor-bereitet, bei dem Prof. Dr. Heimo Ertl den Gast begrüßte. Dann übergab er Bürgermeister Richard Schmidt das Mikrofon und dieser entbot im Namen der ebenfalls anwesenden Bür-germeister Gunhild Wiegner (Poxdorf) und Dr. Hermann Ulm (Kunreuth/Ermreus) die Grüße der politischen Gemeinden, aus denen die Gefirmten stammen. Der Musikverein spielte nochmals für die anwesenden Gäste auf. Beim Mittagessen im kleineren Kreis lud Bürgermeister Richard Schmidt dann den Ehrengast aus Bamberg ein, sich in das Goldene Buch der Gemeinde einzutragen.
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Unter den frohen Klängen des Musikvereins zog Weihbischof Werner Radspieler in das Gotteshaus St. Georg ein, wo ihn 75 Firmbewerber mit den Paten und Angehörige er-warteten. Nach der Begrüßung durch zwei Firmbewerber und Pfarrer Löhr erinnerte der Weihbischof an die Bedeutung des Hl. Geistes und zeigte seine Wirkung im manchmal eintö-nigen Alltag auf. Dabei verstand der Prediger es, die jungen Leute packend anzusprechen. Bei der Spendung der Firmung mit Chrisam wandte er sich jedem persönlich zu und verband die Salbung auf die Stirn mit guten Wünschen für die Zukunft. Die rhythmischen Lieder der Ju-gendband und die festliche Orgelmusik rundeten den schönen Gottesdienst ab. Bei der Kol-lekte für die Seelsorge in der Diaspora spendeten die Teilnehmer 1.130 Euro. Der Weihbi-schof bedankte sich herzlich für die Gabe. Anschließend hatte der Pfarrgemeinderat einen Empfang für die Gottesdienstteilnehmer vor-bereitet, bei dem Prof. Dr. Heimo Ertl den Gast begrüßte. Dann übergab er Bürgermeister Richard Schmidt das Mikrofon und dieser entbot im Namen der ebenfalls anwesenden Bür-germeister Gunhild Wiegner (Poxdorf) und Dr. Hermann Ulm (Kunreuth/Ermreus) die Grüße der politischen Gemeinden, aus denen die Gefirmten stammen. Der Musikverein spielte nochmals für die anwesenden Gäste auf. Beim Mittagessen im kleineren Kreis lud Bürgermeister Richard Schmidt dann den Ehrengast aus Bamberg ein, sich in das Goldene Buch der Gemeinde einzutragen.
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Als Dankeschön für ihren wichtigen Dienst waren die Ministranten von St. Georg, Mariä Opferung und St. Vitus zum Tagesausflug am Samstag, 05.07.2008, herzlich eingeladen.
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So feierten die Gaiganzer ihr Patronatsfest in Verbindung mit dem Flurumgang, der 2. Prozession nach Fronleichnam. Liebevoll waren die vier Altäre geschmückt. Viele Frauen hatten die fränkische Sonntagstracht angelegt, eine erfreuliche Rückbesinnung auf die Ortstradition, aus der eine Dorfgemeinschaft viele Impulse bekommen kann. Burschen und Mädchen trugen die geschmückten Statuen der hl. Gottesmutter und des hl. Vitus. Der 4. und letzte Altar war an der Mariensäule errichtet, die an die schlimmen Ereignisse vor 75 Jahren in Gaiganz erinnert. Nach dem Gottesdienst spielte die Blasmusik zum Frühschoppen auf, während das Grillteam schon das Mittagessen vorbereitete. Kaffee, Kuchen und Küchla durften auch nicht fehlen. Im Jugendhaus war außerdem eine Ausstellung zu sehen mit Bildern und Gegenständen aus den ehemaligen Herrgottswinkeln, die einer modernen Zimmereinrichtung weichen mussten. Viele Gaiganzer hatten diese alten Gegenstände jedoch aufgehoben und als Leihgabe für das Patronatsfest zur Verfügung gestellt. Auf diese Weise wurde eine Kulturgeschichte im Kleinen ausgestellt, bei der man einen Eindruck von der Frömmigkeit der bereits verstorbenen Generation in Gaiganz gewann.
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Nach Schnee am Ostersonntag gab es am Ostermontag wieder strahlende Sonne. Der Georgi-Ritt fand wieder viele Besucher.
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